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Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Guten Tag Frau Forster In einem kürzlich im "El Mundo" publizierten Artikel habe ich von Ihre Priesterweihe gelesen. Meinen herzlichsten Glückwunsch dazu. Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass die spinnumwobene römisch-katholische Kirche von Innen her verändert werden muss. Bei Ihrem schweren Weg durch die Instanzen wünsche ich Ihnen und Ihren Priesterkolleginnen viel Geduld und Erfindungsgeist und vorallem Gottes Segen. Danke für Ihren mutigen Schritt! Mit besten Grüssen Tomás N. Odermatt y Schorn, Barón Schorn-Warthau zu Saynthgenstein und
Königsberg, REGIONALGRUPPE KIRCHE VON UNTEN MÜNCHEN ( IKvu München) UNTERSTÜTZT PRIESTERINNEN Die Weihe römisch-katholischer Frauen zu Priesterinnen verbreitet in der römisch-katholischen Kirche große Aufregung. Kirchenamtliche Kreise versuchen die Priesterinnen als "Sektiererinnen" abzutun. Teile der kirchenkritischen Basis distanzieren sich aus vordergründigen Motiven angeblich fehlender Information. Gemeinsam ist den Kritikern die Angst, das Wohlgefallen der große Institution katholische Kirche zu verlieren, das zumindest die kirchenkritische Basis ohnehin nur begrenzt besitzt. Beide können oder wollen nicht wahrhaben, dass der theologisch wohl überlegte und begründbare und kirchengeschichtlich höchst notwendige Schritt der Frauen ein historischen Signal setzt: Die reine Männerherrschaft muß auch in der römisch-katholischen Kirche an ein Ende kommen. Die Drohung mit Ausgrenzung, Exkommunikation, beruflichen und persönlichen Konsequenzen, geschweige denn ein von Rom verordnetes Diskussionsverbot können den gebotenen Aufbruch aus den Männerstrukturen nicht verhindern. Wenn es den kircheamtlichen und den kirchenkritischen Kräften ernst ist mit der biblisch begründeten Überzeugung, dass Kirche für die Menschen da zu sein hat, dann sollten sie auch die Frauen nach Kräften unterstützen. Es gibt in der römisch-katholischen Kirche genügend Gemeinden und Gruppen, denen der seelsorgerische Dienst der Frauen sehr willkommen wäre. Bernd Michl, Dear Mrs. Forster, My name is Francisco Asensi and I am a Spanish writer and historian. I decided to contact you after I read the article Úrsula Moreno wrote about you for the Spanish newspaper ?El Mundo?, I found your case particularly interesting to me, since in my novels I often deal with the controversial aspects of the role of women within the Church. My novel ?La Sibila de Delfos - Asesinato en el Cónclave? (Ediciones del Bronce, Barcelona, 1996) deals with the celebration of a conclave in which some women cardinals take part and, eventually, one of them is elected Pope. I am about to publish a new novel: ?Las Memorias de Hulda?. In this book, set in the early days of the Church, I bring up the subject of some women who stand up against the bishops, claiming for themselves those posts of responsibility within the Church, traditionally restricted to men. I am an historian and theologian, who happens to be also a former Catholic priest, and in my novels I try to bring up some religious issues that otherwise might not reach a wide audience in Spain. Therefore, considering the current circumstances, I was wondering whether my books would also be of interest in Germany. Mi literary agent is: Carmen Balcells - Barcelona. E-mail: ag-balcells@ag-balcells.com I congratulate you for your audacity and I totally share your feelings. Yours sincerely, Francisco Asensi Dear Gisela and friends We congratulate you with your ordination, a big leap for the whole christianity, We pray that God may bless you and all your people. Ben van den Boom Backes7@aol.com Ein mutiger Schritt in die richtige Richtung. Herzlichen Dank dafür! Ich wünsche Ihnen für Ihr Tun alles Gute und Gottes Segen. Hermann Backes (Tholey, BRD) Von: Ana Vicente [mailto:avicente1@clix.pt] Betreff: ordination Dear Sisters in presbiterial ministry, thank you for what you did - thank you for being at the service of the community - thank you for not being indifferent to Jesus - thank you for not causing scandal to the millions of christians who believe it is a scandal to exclude women from the service of others - step by step we will overcome - - the Holy Spirit is with you and will us all - God bless you, Ana Vicente, We are Church (Portugal) Von: "Katharina" <KHammerer@everyday.com> Liebe Schwestern, ich bin betroffen über die Exkommunikation. Ich überlege für mich ernsthaft ob ich meine Aktivitäten in der Kirche einschränken solle. Ich bin durch die Vorkommnisse in der katholischen Kirche der letzten Jahre sehr verletzt worden. Diese Exkommunikation trifft mich wiederum sehr. Ich wünsche Ihnen ganz viel göttliche Kraft. Die Pioniere haben es immer am schwersten. Aber der Prozess wird sich nicht mehr aufhalten lassen. Ich segne Sie von Herzen katharina maria hammerer Hallo ihr lieben Schwestern!!!! euch brauche ich nicht zu "Sie'zen", zu euch darf ich "du" sagen, ihr seid keine Hochwürden, denn von diesen "Merkwürden haben wir genug. Es ist für mich eine Genugtuung, dass ihr es wahr gemacht habt, dass ihr über euren und den allgemeinen Schatten gesprungen seid, in den Raum der Freiheit der Kinder Gottes, für den es keine weltlich-dogmatisch-männliche Autorität gibt. Danke für euren Mut!! Was kann mit eurer Weiblichkeit in der Kirche nicht alles erreicht werden !!! Die Kirche kann durch euch wirklich menschlicher werden. Wie vieles Elend, wie viele Not, wie viele Gemeinheiten, wie viele persönliche Nöte und Enttäuschungen wurden in der Vergangenheit an einzelne Menschen und an Generationen durch diese männliche Borniertheit und Arroganz in die allein von Jesus gestiftete Religion gebracht, die für alle Menschen - beiderlei Geschlechts - existiert. Von Männern, die sich allein von Gott berufen fühlten und Menschen verurteilten, ihnen keinen Raum gaben, die die Kirche für viele, viele Menschen sehr eng werden ließ, die alleine meinten zu wissen, was Gott will. exkommunizieren ..... ich kann nur darüber lachen. Schon vor Martin Luther wurden von diesen selbstherrlichen Geistern so viele gute fromme, tüchtige, ehrliche gottesfürchtige Menschen exkommuniziert. Wie viele davon wurden später, zu spät rehabilitiert? Schon hundert Mal hatte ich bei vielen Gelegenheit im Geiste den Stift in der Hand, um meine Wut und Enttäuschung an kurzsichtige und verengte männliche Kirchengeister zu schicken. Ich habe es aber immer wieder sein lassen, weil ich zu häufig in Antworten von ihnen enttäuscht wurde und nie und in keiner Weise auf Verständnis stieß. Als ehemaliger Religionslehrer habe ich hinter verschlossener Klassenzimmertür über viele Jahre mein "Gift verspritzt", indem ich den Religionsunterricht machte, den ich für richtig hielt und der - wie ich meinte - für meine Schüler notwendig war. Dabei stand die Bibel aber nicht der Papst und die Bischöfe immer im Mittelpunkt meines Unterrichts und die Kritik an der Kirche kam nicht zu kurz. Häufig, wenn ich es nicht mehr vermutete, wurden mir bei späteren Begegnungen mit Schülern dafür gedankt. Doch was bringt die Zukunft? Was ist jetzt, was geschieht jetzt?? Was wollen unsere ersten Priesterinnen tun? Wie und auf welche Weise wollt ihr in dieser Kirche als Priesterinnen wirken? Eines verspreche ich euch, ich stehe hinter euch und wünsche euch Kraft, Mut und Gottes Segen. N.N. Von: Carola Moosbach [mailto:nc-moosbaca@netcologne.de] Liebe Frauen, liebe katholische Priesterinnen, gerade habe ich im Fernsehen von eurer "Exkommunikation" erfahren und weiß offen gesagt nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll - es ist einfach so absurd! Aber ich respektiere euren Mut und eure Entschlossenheit, auch wenn mir vieles an der katholischen Kirche und ihrem Verständnis vom Priesteramt fremd ist oder besser gesagt gründlich missfällt. Trotzdem: es ist gut und sehr wichtig für ALLE Christinnen, dass ihr diesen Kampf für eure Berufung und eure Würde weiter kämpft. Das ist es, was mir an vielen Katholikinnen bisher oft gefehlt hat, das Kämpferische, die klaren Worte und zeichenhaften Widerstandsaktionen. Auch die Bürgerrechtsbewegung der Schwarzen in den USA hat schließlich damit angefangen, dass eine gewisse Rosa Parks sich im Bus einfach auf einen für Weiße reservierten Platz gesetzt hat. Und auch die katholische Kirche wird irgendwann ihr autoritäres Apartheidregime überwinden - oder untergehen. Gottes Segen für euch! Carola Moosbach Von: Ulrich Friske [mailto:Ulrich.Friske@mail.isis.de] Sehr geehrte Damen, Mit großem Interesse habe ich die Berichte über Ihre Vorbereitung auf das katholische Priesteramt in den Medien verfolgt. Am 29. Juni 2002 war der geheimnisvolle Termin erreicht, an dem Sie das Sakrament der Priesterweihe empfingen. Zu Ihrer Ausdauer, Ihrem Mut und Ihrer Risiko-Bereitschaft gratuliere ich Ihnen und spreche Ihnen meine Solidarität aus. So ist auch prompt eingetreten, dass Sie die Rache der vatikanischen Behörden getroffen hat und Kardinal Ratzinger Sie nach dem selbstgemachten Kirchenrecht exkommuniziert hat. Festzustellen ist, dass die Diskriminierung der Frauen bei den priesterlichen Ämtern nicht nachvollziehbar ist. Weiterhin lassen unsere Bischöfe und Rom die Gemeinden lieber "verhungern", als dass sie für eine ausreichende pastorale Versorgung der Gemeindensorgen und längst überholte Vorstellungen modifizieren. Ich wünsche Ihnen Gottes Segen für den weiteren Lebensweg und habe die Hoffnung, dass Sie Gelegenheit finden, Ihr neues Amt trotzdem auszuüben. Mit sehr herzlichen Grüßen und voller Anteilnahme Ulrich Friske, Asternweg 22, D-40468 Duesseldorf Von: "Edith Höltmann" [mailto:edith.hoeltmann@t-online.de] Liebe Ida Raming, obwohl wir Ihren Weg zur Weihe mit Empathie und Aufmerksamkeit verfolgt haben, sind wir erst gestern bei der Kipa auf die virtuelle Diözese und Ihre Adressen gestoßen. Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass wir zur gleichen Zeit in Münster vorkonziliare Theologie studiert haben. Wir wünschen Ihnen Kraft, damit Sie Herrn Ratzinger ins Angesicht widerstehen können; Ihr Brief an ihn war uns ein intellektueller und ein geistlicher Genuss. Vielleicht könnte man Herrn Ratzinger ja auch einmal fragen, ob Priester - um den Mann Jesus vollkommener abzubilden - nicht beschnitten werden sollten.(Paulus hätte dann umsonst gelebt!) Wenn frau Jesus unter dem Gesichtspunkt von Gender und nicht von Sexus betrachtet, ist die Männlichkeit Jesu ja auch nicht stark ausgeprägt. Was das römische Endgültig angeht: Eine Institution, die 2000 Jahre hinter sich gebracht hat, sollte gelernt haben, mit dem Wort vorsichtig umzugehen. Schließlich dreht sich die Sonne auch nicht mehr um die Erde. Aber Ihre Weihe gibt Hoffnung, dass wir von der Kirche einmal sagen können: Und sie bewegt sich doch! In Verbundenheit grüßen Sie Margit Schildt, Erwitte mruechardt@yahoo.de Liebe Priesterinnen, liebe Gisela! Leider konnte ich auf der Donau nicht dabeisein, habe aber alles verfolgt, Buch gelesen und 2x weitergegeben. Ich gratuliere zu allen Schritten und wünsche Kraft, Mut, Freude und Gottes Hilfe auf Euerem - unserem - weiteren Weg. Der Initiative der Gleich-berechtigung der Frau in der Katholischen Kirche möchte ich mich gern anschließen, falls das so gedacht ist. Am Newsletter bin ich interessiert. Mit freundlichen Grüßen Maria Rüchardt Liebe Weihegruppe! Es war fast unglaublich wie leicht und beschwingt ich am 29.6. abends mit dem Auto zurück nach Wien gefahren bin, ja fast "geschwebt" - es war zwar ein "langer" Tag, wir sind ja schon um 2 Uhr früh in Wien weggefahren, um ja pünktlich in Passau zu sein, aber ich bin sehr froh und dankbar, daß ich dieses bahnbrechende Ereignis mit Euch erleben durfte. Ich möchte diesen Tag in meinem Leben nicht missen! Danke! Anni S. (Anmerk. d.Red.: Name und Adresse sind der Weihegruppe bekannt. Frau S. beschreibt ihre Eindrücke von der Priesterinnenweihe) Von: Christina Moreira [mailto:parlerfrancais@wanadoo.es] J'apporte ma solidarité sns conditions à l'initiative des femmes qui ont demandé et reçu l'ordinnation sacerdotale au sein de l'Église catholique. Leur démarche est pour moi (catholique mais "en grève de pratique jusqu'à la reconnaissance des droits humains fondamentaux dans l'église romaine) une preuve de foi (malgré les difficultés, elles l'ont fait) , la preuve qu'elles sont des femmes de prière, fidèles à l'Évangile, solidaires avec la cause des opprimé (les femmes sont le groupe opprimé et pauvre le plus nombreux) et surtou elles ont fait preuve d'un énorme amour pour l'Église car elles auraient pu en fonder une autre. Que celui ou celle qui a des yeux pour voir voie...(ça ce n'est pas de moi) Bravo les soeurs et bon courage à toutes celles qui doutent encore. Il faut multiplier ces actions. Christina UTE WILD VON INITIATIVE KIRCHE VON UNTEN MAINZ (CHRISTENRECHTE IN DER KIRCHE) SOLIDARISIERT SICH MIT DEN PRIESTERINNEN Liebe Gisela, liebe Frauen, Und jetzt erst recht: ich versichere Euch als aktive Mitfrau der Initiative Kirche von unten (IKvu) seit ihrer Gründung 1980 meiner vollen Solidarität, und das in ausdrücklicher Distanzierung von der Kehrtwende der Ikvu in puncto Priesterinnenweihe. "Die Römische Kirche u n d die Kirche von unten .... Sind gegen die Priesterinnenweihe" - das in der Presse zu lesen muss unseren mediengeilen linken "Päpsten von unten" gewaltig schmeicheln - vielleicht ist es das? Medienpräsenz um jeden Preis? Gnadenlose Selbstüberschätzung? Rechthaberei und Verkennung der kirchenpolitischen Situation, als ob es um eine rein intellektuelle Diskussion um die bestmögliche kirchenpolitisch und theologisch korrekte Weihe ginge? Absolute Humorlosigkeit linker Gruppen? Denn was Ihr tut, ist doch, die römischen und hiesigen Kirchenherren mit eigenen Waffen auszutricksen. Ich kann mich zuweilen (auch) darüber amüsieren - köstlich, die Pappkameraden vom Vatikan! Ich bin wie ihr über diese (linken) jungen und alten Männer (Theologen) der Ikvu empört, verstehe ihre Argumente schon( p.c. Theologisch korrekt), nicht aber ihr unsolidarisches und unfaires Handeln. Akte zivile und religiösen Ungehorsams, um gegen Ungerechtigkeit zu protestieren, sind in den Köpfen deutscher Katholiken wohl nicht drin, in den USA gibt es andere Traditionen. Ich hoffe, dass Ihr zwar die Pionierinnen, aber nicht die letzten seid! WIR BRAUCHEN NOCH VIEL MEHR PRIESTERINNEN1 Die Instrumentalisierung der distanzierenden kritischen Äusserungen der Ikvu durch die Oberkirche - ein gefundenes Fressen! - war vorhersehbar. Auf diese ungute Allianz, die Oberkirche und die Kirche von unten, noch stolz zu sein, wäre allerdings doch absolut hirnrissig und realitätsfern. Ich verstehe die Bedenkenträger in der Ikvu auch nicht und missbillige ihr selbstherrliches Verhalten, was ich dem Ko-Kreis der Ikvu gegenüber dargelegt habe. Sie hätten trotz nachträglicher Bedenken schweigen sollen und sich an den Solidaritätsbeschluss der Ikvu-Frühjahrsversammlung halten müssen. Man kritisiert doch Freundinnen, die von allen Seiten unter Beschuss sind, nicht noch mutwillig in aller Öffentlichkeit! Es schmerzt mich, macht mich wütend und traurig, dass Ihr ausgerechnet von Seiten der Kirchenreformgruppen, und auch noch von derIKvu, deren Mitgliedsgruppen Ihr doch nahe steht, Knüppel zwischen die Beine geworfen bekommt. Ich verstehe Eure Vorwürfe an die Adresse der Ikvu sehr gut und werde weiterhin, auf eine Klärung dringen, so weit ich es vermag. Glaubt mir, es tut mir aufrichtig leid. Weiterhin alles Gute und Gottes Segen für Euch alle, mit solidarischen Grüssen von Eurer Ute Wild, Christenrechte in der Kirche/Ikvu (Initiative Kirche von unten), Frankfurt am Main Wir sind Kirche: Exkommunikation ist keine Lösung (We are Church-Germany: Excommunication is no Solution. Critique over the Vatican's Lack of Dialogue concerning the Women's Ordination.) Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche kritisiert die Exkommunikation der sieben Frauen aus Deutschland, Österreich sowie den USA und die damit zum Ausdruck kommende mangelnde Dialogfähigkeit des Vatikans in Fragen der Frauenordination. Wir sind Kirche ruft dazu auf, trotz dieses Dekretes der Kongregation für die Glaubenslehre die Diskussion über die Erneuerung des Leitungsdienstes und seine Öffnung für Frauen auf allen kirchlichen Ebenen jetzt verstärkt weiter zu führen. Die Anwendung der höchsten Kirchenstrafe ist nach Ansicht der KirchenVolksBewegung kein Zeichen der Stärke sondern der Erstarrung Roms. Das vom Papst 1994 in seinem Schreiben "Ordinatio Sacerdotalis" ausgesprochene Diskussionsverbot der Frauenordination ("Die Kirche hat keinerlei Vollmacht, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und alle Gläubigen der Kirche haben sich endgültig an diese Entscheidung zu halten") hat ein Klima der Repression geschaffen, das es unmöglich macht, sich innerhalb der römisch-katholischen Kirche mit Tradition und Wandel offen und konstruktiv auseinander zu setzen. Es ist ein Skandal, dass die römisch-katholische Amtskirche den Frauen eine Ordination für den Leitungsdienst immer noch vorenthält, obwohl sich biblisch-theologisch dafür keine stichhaltigen Gründe ins Feld führen lassen. In der 2000-jährigen Kirchengeschichte hat sich immer wieder gezeigt, wie notwendig eine Anpassung zeitlich bedingter Normen und kirchenrechtlicher Regelungen ist, wenn die Kirche ihrem pastoralen Auftrag gerecht werden will. Deshalb wird es höchste Zeit, dass das Dialogverständnis des Lehramts, also des Papstes und der Gemeinschaft der Bischöfe, sich dahingehend ändert, dass Dialog kein predigtartiger Monolog ist, sondern das Hinhören und Ernstnehmen der GesprächspartnerInnen beinhaltet. Es ist dringend notwendig, dass endlich auch die höchsten Repräsentanten der Kirche die wegweisenden Worte des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) umsetzen, dass die Kirche die "Zeichen der Zeit" ernst nehmen und im Licht des Evangeliums zu interpretieren habe (vgl. Gaudium et Spes Nr. 4). Immer mehr kirchentreue Menschen können die Haltung der Kirchenleitung in dieser Frage nicht mehr verstehen und möchten die Berufung von Frauen zur Priesterin oder Diakonin durch eine Weihe bestätigt wissen. In Deutschland und anderen Ländern befürworten mehr als 70% der praktizierenden Katholiken und Katholikinnen die Frauenordination, wie die US-amerikanischen Religionssoziologen Prof. Andrew Greely und Prof. Michael Hout in einer internationalen Studie 1996 festgestellt haben. Das KirchenVolksBegehren 1995, das u.a. den Zugang von Frauen zum Priesteramt forderte, ist allein im deutschsprachigen Raum von 2,3 Millionen Menschen unterschrieben worden. C h r i s t i a n W e i s n e r MUT...ZUVERSICHT...VERTRAUEN...das wünschen wir Dir, liebe Gisela (und Kolleginnen) zur Priesterinnen-Weihe! Elsa Fredmüller Two bishops ordained 7 women to the priesthood in June of this year. They are Pia Brunner, Germany, Dr. Gisela Forster, Germany, Christine Mayr-Lumetzberger, Austria, Dr. Iris Müller, Germany, Dr. Ida Raming, Germany, Sr Adelinde Theresia Roitinger, Austria. and Angela White, America. WE THANK THE BISHOPS FOR THEIR COURAGE AN ACT OF JUICE! The Sparrow Sings (Anmerkung d.Red.: Elsa Fredmüller, Initiative KIRCHE VON UNTEN München schreibt über Don + Roberta: Ich kenne Don von vor 23 Jahren, als ich in einem Haus für obdachlose Familien arbeitete. Don hat sich nach 25 Jahren von dort zurückgezogen und lebt mit einer Gruppe von Leuten, die immer wieder gewaltfreie Aktionen machen...) Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Weitere Solidaritätserklärungen können an unser Organisationsbüro: Die Menge der Solidaritätserklärungen, die uns täglich erreichen, sprengt jedoch den Rahmen dieser Virtuellen Dioezese, wir drucken die Solidaritätserklärungen deshalb vorerst nicht mehr in der Virtuellen Dioezese ab, sondern sammeln sie in unserem Archiv. |