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Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Von: andré-françois detry [mailto:afdetry@hotmail.com] Le 15 octobre 2002 4900 Spa Belgique (adresse e-mail: afdetry@hotmail.com) Von: GlasWilli@aol.com [mailto:GlasWilli@aol.com] Bitte prüfen Sie, ob die unten angeführten Vorschläge weiterführen. Wenn ja, bitte ich Sie, bei den zuständigen Stellen auf die entsprechenden Veränderungen zu drängen:
An die Bischöfe: Damit verpflichtet das Kirchenrecht alle Menschen, also auch den Papst und
die Bischöfe, die Wahrheit zu suchen und die erkannte Wahrheit anzunehmen,
nämlich die Wahrheit, An die Politiker: Willibald Glas Von: Maren [mailto:maren-h@gmx.de] Hallo! Wir haben im Moment in der Schule (im Fach Religion der 9.Klasse) das Thema "Kirche". Und wir befassen uns im Moment mit dem Thema "Frauen als Priesterinnen". Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns vielleicht ein bisschen Material zuschicken könnten?!? Z.B. ob Sie jetzt Priesterinnen seien dürfen, oder wie/wann das ganze überhaupt erst "öffentlich" wurde. Ich würde mich über eine schnelle Antwort freuen, weil wir bald die nächste Reli-Stunde haben. MfG Maren H. im Namen der Klasse 9b Frauenkirche Zentralschweiz An Frau Luzern, den 26. September 2002 Liebe Frauen Am 14. September fand in Brunnen der 6. Zentralschweizer Frauenkirchen-Tag statt. Sein Thema war: "Aufwachen - anders machen". An diesem Tag enstand der Wunsch, Ihnen ein Zeichen unserer Verbundenheit zu senden: Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Mut zu Schritten in die Selbständigkeit und in das Ausgesetztsein. Wir fühlen uns solidarisch mit Ihnen in Bezug auf die Folgen und wünschen Ihnen viel Kraft für den weiteren Weg. Es interessiert uns, wie Ihre Umgebung reagiert und ob Sie eine Basis haben, die Sie trägt? Mit schwesterlichen Grüßen Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort im Namen der Religionsgruppe der Klasse 9b der Ursulaschule Osnabrück P.s.: Weiterhin viel Erfolg und lassen Sie sich nicht unterkriegen!!! Maren Johanna Scharfenberg 3. September 2002 An die Sehr geehrter Herr Kardinal, Ich bin seinerzeit gemeinsam mit meiner Studienkollegin und jetzigen Neupriesterin Iris Müller zur katholischen Kirche übergetreten. Ganz selbstverständlich drängte sich die Frage auf, weshalb es Frauen versagt sein sollte, Priesterin zu werden. Wir konnten keine theologischen Argumente dafür ausmachen und hofften auf Aufklärung u.a. durch den Magdeburger Weihbischof, der sich aber angesichts unserer Frage als hilflos überfordert zeigte. Wenn das im Nachhinein auch verständlicher scheint - die Diskussion hatte ja in den fünfziger Jahren noch nicht begonnen -, so liegt heute über vierzig Jahre später und nach einer Fülle von Untersuchungen zum Thema Frauenordination nicht mehr ein Nichtwissenkönnen, sondern ein Nichtwissenwollen vor. Wozu sonst der Versuch der Unterbindung jeglicher Diskussion? Ich verkenne nicht das Gewicht der Tradition einer seit alters verheerenden Geringachtung der Frauen, aber es ist an der Zeit, dass sich die Kirche von dieser Last der Tradition befreit; wenn nicht, führt dies unweigerlich zu ihrer weiteren Marginalisierung, an der Sie, Herr Kardinal, dann eifrig mitgewirkt hätten. Da Sie nicht davon ausgehen können, dass bei den sieben geweihten Frauen keine Berufung zum priesterlichen Amt vorliegt, da Gott berufen kann, wen er will, ist die Exkommunikation keine angemessene Reaktion. Sie sollten vielmehr diese Ordination zum Anlass nehmen dafür zu sorgen, dass das Potential, das Frauen in die Kirche einbringen, auch in allen Weiheämtern voll zur Wirkung kommen kann. Die katholische Kirche kann es sich nicht leisten, darauf zu verzichten. Hochachtungsvoll, Johanna Scharfenberg GEDANKEN ZUM KIRCHENRECHT From: isaac wüst <isaac.wust@WXS.NL> Canon law has same status as golf rules JUSTICE Minister McDowell bluntly told the Catholic Church yesterday that its canon law had the same status as that of a golf club and did not have superior rights to the civil law of the land. In a strongly worded comment setting out the Government's stance on the issue of which law takes precedence, the minister said there was only one law to which all of us were subject. The State's civil law viewed the Catholic Church's own canon law as equivalent to the laws of the Presbyterian Church or the internal rules of a sporting organisation, he said. Taoiseach Bertie Ahern reaffirmed to the Dail that the law of the land applied to everybody "no matter who or what one is or what a person's status is or what they think it is". Mr Ahern appealed to anyone with information regarding any issues of sexual abuse to give it to the gardai where it would be dealt with under the criminal justice system without fear or favour. Mr McDowell also criticised the church's interpretation of canon law in a book published in 1995 which had the approval of Cardinal Desmond Connell. However, a spokesperson for the archdiocese said last night that the book had been overtaken by church guidelines on dealing with sexual abuse which were issued 1996. These guidelines, which were issued to every diocese in the country, stipulated that the matter should be reported to the civil authorities in all instances where it was known or suspected that a child had been or was being sexually abused by a priest or religious. In his criticism of canon law, Mr McDowell said church law had the status of rules within an organisation and could be invoked by one member against another. But he said: "As far as the criminal law of the state is concerned canon law per se has no particular status. "We simply could not have a situation where a group of people in the interests of the church which they loyally served effectively undertook as of right activities which involved contact by their members with children. "They can't simply set them aside or apply a different standard to them from that which is generally needed to protect children." Mr McDowell told RTE's Pat Kenny that the church's laws had virtually no relevance on the question of how it was appropriate or inappropriate to deal with people who were a danger to children. Fergus Black ********************* Von: Joanne Donovan [mailto:JoanneDonovan@webtv.net] Dear Ordination Office, I am in support of women being ordained. It's the right thing to do. Joanne Donovan Gesendet: Samstag, 26. Oktober 2002 10:57 Ich bin im Dienste der Kirche, wobei meine Pfarrbefähigungsprüfung den neuen
Pfarrer nicht daran hindert, mich für "Luft" zu erklären. Grüße J.H. Von: DiscoGuide [mailto:discoguide@aon.at] Sehr geehrter Herr Kardinal Ratzinger! ich schließe mich der Meinung und den Forderungen von Gerhard Kofler vom 13. August 2002 voll an. Mit freundlichen Grüßen Maria Meixner Gesendet: Dienstag, 29. Oktober 2002 13:55 Grossartig, dass Ihr den Mut hattet! das heisst NACHFOLGER CHRISTI, welcher die LIEBE (auf höchster Stufe)ist, nicht das Gegenteil von seiner Mission? Hildegard wurde wieder aufgenommen- hoffen wir.... M. V. Gesendet: Dienstag, 29. Oktober 2002 15:22 Hallo! Ich finde es gut, daß ein neuer Ausbildungskurs beginnen soll. Müßte nicht eher ein Weg gefunden werden, der gerade diesen Frauen, die oft auf völlig einsamer Flur stehen, eine Möglichkeit der Solidarität und Weiterbildung geboten werden. Außerdem fände ich es sehr sinnvoll, wenn neben allem kirchenpolitischen Geschehen, von den einzelnen "Geweihten" Frauen, Berichte in die Öffentlichkeit kämen, in denen die Erfahrungen als "priesterin" dargestellt werden. Mit freundlichen Grüßen, ANTWORT Frauen, die im Kirchendienst arbeiten, werden nicht deshalb von der Ausbildung zur Priesterin ausgeschlossen, weil sie so eng in der Kirche arbeiten. Wir sehen durchaus die Notwendigkeit, dass gerade diese Frauen Solidarität, Weiterbildung und ein verändertes Amt brauchen. Das Problem ist vielmehr, dass unsere Gruppe: WEIHEÄMTER FÜR FRAUEN sich als friedliche, nicht kriegerische Gruppe versteht, die es sich zum Ziel gesetzt hat, NIEMANDEM weh zu tun. Wenn wir Frauen, die im Kirchendienst arbeiten, für die Priesterinnenweihe vorbereiten würden, dann würden diese Frauen mit der Weihe gleichzeitig von der Amtskirche die Kündigung ihrer Stelle bekommen. Sie würden ihren Beruf verlieren, arbeitslos werden, es gäbe Arbeitsgerichtsprozesse und viele Tränen. Die Härte der Amtskirche sehen wir an den vielen Beispielen der verheirateten Priester, die alle sofort mit der Bekanntgabe ihrer Absichten entlassen wurden und von denen viele anschließend in Fabriken oder als Aushilfskräfte arbeiteten. Mit so einem Prozess verbunden sind viele Enttäuschungen und viele Wunden werden durch Beteiligte geschlagen. Man kann es auch so sagen: Wir wollen der Amtskirche keinen Grund geben, noch gewalttätiger gegen Menschen vorzugehen, noch mehr schmerzhafte Wunden zu verursachen und noch mehr Menschen existenziell zu schädigen. In einer Auseinandersetzung kann auch der Aggressor gemäßigt werden, man kann auch einem Zuschlagenden die Hand halten oder ihm Diejenigen, die er vorhat zu ruinieren, entziehen. Dr. Gisela Forster Gesendet: Mittwoch, 30. Oktober 2002 21:17 liebe Priesterinnen, liebe grüße (Name, Adresse und Dioezese liegen uns vor) Guten Abend Fr. Dr. Forster, habe mir gestern die Sendung im ORF II aufgenomen und letzte Nacht angeschaut. RESPEKT und Gratulation. Ihre Argumentation (auch die Ihrer Kollegin) war hervorragend, sachlich und sie beide kamen überaus positiv rüber. Der Hr. Pfarrer mußte daneben verblassen! Einen schönen sonntag und bis Mittwoch (4.12.) in der Schloßberghalle. Ihre Gaby Skarda Künstleragentur & Management Bergstr. 31 82069 Hohenschäftlarn Tel. 08178/ 3584 Fax 08178/ 3915 www.agentur-skarda.de www.skarda-seminare.de Von: GlasWilli@aol.com [mailto:GlasWilli@aol.com] Gesendet: Dienstag, 24. Dezember 2002 09:46 Betreff: Kirche: Gottes heimliche Kinder (Spiegel Nr. 52/21. 12. 02) Fuer Kardinal Lehmann ist das Zoelibatsgesetz nicht der Rede wert. Er sagte der Bunten: â??In der Synode sitze ich beispielsweise neben dem GroÃYerzbischof von Lemberg in der Ukraine. Der hat 540 verheiratete Priester und nur 38 ledige. So etwas gibt es auch bei den Kollegen im Nahen Osten, in Rumaenien oder z.B. auch in Tschechien.â?? Also kein Grund zur Aufregung. Dabei schreit das Leid, das Elend und die seelischen Traumata vieler Priester, ihrer Frauen und Kinder weltweit zum Himmel. Und das nicht erst s eit heute. Dieses Unrecht geht zurueck auf die Synode von Elvira aus dem Jahre 306. Damals wurde â??den Bischoefen, Priestern, Diakonen und allen im Altardienst stehenden Klerikern verboten mit ihren Ehefrauen zu verkehrenâ?? (Lexikon Theologie und Kirche). Allein Bischof Paphnutios leistete Widerstand. Er sah in diesem Gesetz einen Anlass fuer allgemeine Unzucht. Wie Recht er doch hatte! Hochgerechnet ueber die Jahrhun-derte ergibt dieses Zoelibatsgesetz ein so grosses Ausmass an Menschenrechtsver-letzungen, dass damit alles andere bei weiten uebertroffen wird. Wie muessen sich beispielsweise schwarze Priester in verschiedenen Gegenden Afrikas fuehlen, die einerseits in der Kirche eine gehobene Stellung innehaben, andererseits aber als Unverheiratete noch zu den Burschen gezaehlt werden, und deshalb nicht im Kreis der Maenner sitzen duerfen? Um diese Benachteiligung zu beenden, haben nicht wenige dieser katholischen Geistlichen heimlich Frauen und Kinder. Aber darueber spricht man nicht. Zugleich sind auch die schwersten Verstoesse im sexuellen Bereich eine reine Bagatelle in der katholischen Kirche. Der Erzbischof von Boston, Kardinal Bernard Law, ist nur ein Beispiel unter vielen. Er hat den Kindesmissbrauch durch seine Geistlichen nicht gestoppt, sondern die Betroffenen nur in eine andere Pfarrei versetzt. Die Arbeitskraft dieser Priester war dem Kardinal also wichtiger als das traurige Schicksal der Kinder. Die Bischoefe erinnern sich grundsaetzlich nur dann an Jesus, wenn es ihrer Macht dienlich ist. Sie ignorieren deshalb das Schriftwort: â??Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Boesen verfuehrt, fuer den waere es besser, wenn er mit einem Muehlstein um den Hals ins Meer geworfen wuerdeâ??. Ich wuerde zwar nicht so weit gehen. Aber alles nur vertuschen und verschweigen ist entschieden zu wenig. Kardinal Law musste seinen Hut nehmen, weil seine Katholiken ihn nicht mehr haben wollen. Und der Papst hat nichts Besseres zu tun, als den Hinauswurf dieses Erzbi-schofs von Boston schweren Herzens anzunehmen. Der Uebeltaeter von Boston bleibt nach dem Willen des Papstes weiterhin Kardinal der heiligen katholischen Kirche. Von Bestrafung keine Spur. Das ist ein Skandal sonder gleichen. Sexuelles Fehlver-halten ist eben immer in Ordnung, wenn es der Kirche nuetzt. Denn der Kirche geht es weder um Gott, noch um die Menschen, sondern nur um eine immer groessere Macht in dieser Welt. Seit Bestehen der Bundesrepublik sind alle Regierungen und politischen Parteien voll des Lobes fuer die hoechsten Repraesentanten der katholischen Kirche, weil diese der Allgemeinheit angeblich einen unverzichtbaren Dienst erweisen wuerden. Die vielen Tausende, die als Kindergaertnerinnen, Lehrerinnen, Erzieher, in der Kranken- und Altenpflege Taetigen, und die mit den veralteten Dogmen nichts mehr anfangen koennen und deshalb von den Bischoefen bestraft, und fristlos entlassen werden, wird die Anrufung der staatlichen Gerichtsbarkeit versagt (Art.140 GG). Damit machen sich alle Politiker zu Handlangern jener Bischoefe, die ihr Amt fuer Menschenrechtsveretzungen missbrauchen. Willibald Glas Ringbergstr. 71, 82054 Sauerlach Fax: 08104 - 6 11 59 e-Mail: GlasWilli@aol.com Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Weitere Solidaritätserklärungen können an unser Organisationsbüro: Die Menge der Solidaritätserklärungen, die uns täglich erreichen, sprengt jedoch den Rahmen dieser Virtuellen Dioezese, wir drucken die Solidaritätserklärungen deshalb vorerst nicht mehr in der Virtuellen Dioezese ab, sondern sammeln sie in unserem Archiv. |