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Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Gesendet: Dienstag, 13. August 2002 21:59 Liebe Gisela, Bravo! Elfriede An: Priesterinnen Danke für das Rundschreiben und die Gedanken, den Mut diesen schweren Weg für Frauen in dieser, unserer Kirche zu gehen. Es grüßt Hannelore Jäggle From: Haschka, Paul <Paul.Haschka@statistik.gv.at> Sehr geehrte Frau Mayr-Lumetzberger, Vielen Dank für Ihren Mut und Ihre klaren Worte in den Briefen an den Papst und an Kardinal Ratzinger (ich hab die erst jetzt gelesen). Der Schritt, Frauen als Priesterinnen zu weihen, war längst fällig und ich freue mich darüber. Ich hoffe dass dieses Mail eines von vielen zustimmenden und solidarischen ist Viele Grüße Paul Haschka (Himbergerstraße 21 From: isaac wüst <isaac.wust@wxs.nl> Statement of Member Groups of the International We Are Church Movement (IMWAC) on the action by Cardinal Ratzinger to Excommunicate the Seven Women Ordained on the Danube On June 29th of this year, seven women - acting in good conscience - were ordained to the priesthood in a rite that the Vatican considers illegal and invalid. This week, Cardinal Ratzinger?s office, the Congregation for the Doctrine of the Faith, excommunicated those women because they refused to repudiate what their consciences embrace fully: the validity of their ordinations. The International We Are Church Movement (IMWAC) condemns this action by Cardinal Ratzinger as a violation of these women?s consciences and destructive of community in the church. The root issue here is the ordination of women. Are women equals of men in the church, or not? St. Paul said in Galatians 3:28: ?In Christ?there is no male nor female.? The Second Vatican Council taught when it said in Gaudium et Spes, ?Every type of discrimination?based on sex?is to be overcome and eradicated a contrary to God?s intent.? (#29). Denying ordination to women in an indefensible position in today?s church, given these teachings, the signs of the times, and the overwhelming support for women?s ordination (the sensus fidelium) among the faithful. Initiativgruppe für eine lebendigere Kirche - Kirchenvolksbegehren (South Tirol) [Volunteers invited for translations of this text for the IMWAC Lists in French, Spanish and German(KVB)] ********************* Sehr geehrte Frau Dr. Forster, Je mehr ich mich mit Ihrem "Fall" auseinandersetze und darueber im Internet lese, umso mehr beruehrt mich die ganze Thematik. Ich bin getaufte Katholikin (50 Jahre alt), bin aber vor einigen Jahren aus der Kirche ausgetreten, als die Faelle des Bischofs Gaillot und Eugen Drewermanns gerade aktuell waren. Ich wollte nicht laenger einer solch engstirnigen Maennerdiktatur angehoeren, obwohl ich nach wie vor Gott und den christlichen Lebensgrundsaetzen sehr nahe stehe. Wenn ich jetzt die Reaktion von Kardinal Ratzinger lese, haette ich einen noch gravierenderen Grund auszutreten, wenn ich es nicht schon getan haette. Am liebsten wuerde ich dem Kardinal schreiben, dass ich auf der Stelle wieder eintreten wuerde, wenn die Kirche Sie und Ihre Mitpriesterinnen anerkennen wuerde. Am wichtigsten finde ich in Ihrer Erwiderung auf sein Schreiben, dass Sie beantragen, in dem Canon 1024 CIC das Wort MANN in MENSCH zu aendern! Ich wuensche Ihnen weiterhin viel Kraft und gruesse Sie sehr herzlich Ihre B. C. (Name und Adresse der Redaktion bekannt) To: christina mayr WOMEN-CHURCH CONVERGENCE ON THE VATICAN'S ATTEMPTED EXCOMMUNICATION OF ORDAINED CATHOLIC WOMEN THE VATICAN DOTH PROTEST TOO MUCH Women-Church Convergence, a coalition of thirty-two Catholic rooted-feminist groups, notes with no small irony the Vatican's recent attempted excommunication of seven women ordained in Germany in July 2002. It seems that the Vatican doth protest too much, excommunicating women for an ordination the kyriarchal church considers neither valid nor licit. It is logically impossible to claim, at the same time, that women are "unfit matter" for ordination and that they give scandal by being ordained. Or, perhaps the Vatican does consider the ordinations valid after all, excommunicating the women as a way to contradict their priestly power. In any case, Women-Church Convergence applauds the women and wishes them well in their ministry. The irony only deepens in the face of sexual abuse, episcopal cover-ups and persistent arrogance on the part of cardinals and bishops. Women-Church Convergence is scandalized not by seven women who want to minister effectively, but by those officials who use their power to coerce and to collude with those who would harm children. We call not for the excommunication of offending priests and bishops, which would seem more justified than excommunicating women who seek to serve, but for a thorough restructuring of the Catholic community into a "discipleship of equals" where all are safe and all are welcome. Von: Gertrud Bousseljot [mailto:G-5728-009@t-online.de] An die neuen Hirtinnen in Gottes Gnaden!!! Liebe Schwestern, Ich möchte ganz herzlich gratulieren! Ps. nehmt euch besonders der schwarzen Schafe an (das sind die,die den Lobgesang-Gottes noch nicht singen können,singt es ihnen vor..Gott ist miteuch): Liebe Grüße Gertrud! Von: Adele Azar-Rucquoi [mailto:adelediane@cfl.rr.com] Thank you for your bravery in moving the church forward. Women have every right to ordination, and I thank you for whatever part you have played in that right. What you have done is exhibit the truth that its only a matter of time...women will be priests. They have been denied long enough. Blessings and continued faith in your desire to serve God as a priest. Adele Azar Rucquoi An: Marlene Guganig [mailto:mgug@zianet.com] Congratulations and Blessings to all of you!!! I admire your courage and determination. Change will only come when we women take matters into our own hands and do what we know to be right. I hope the world will see many more women's ordinations very soon. It would make me feel so wonderful to be able to attend a liturgy with a woman celebrant. Hallo liebe Geschwister, Als ich heute im neuen PUBLIK-FORUM Eure Adresse gelesen habe für eine VIRTUELLE DIOEZESE da sprang mein Herz vor Freude. Seitdem ich vor nahezu 2 Jahren, über PARTENIA.org von der Zuteilung einer afrikansichen Diözese an Bischof Gailott gelesen habe, trug ich mich mit dem Gedanken diesen Vorgang in die Kirchengeschichte einzuordnen. So schrieb ich eine 26-seitige Broschüre mit dem TITEL:"DIE VIRTUELLE RELIGION"! Ich würde gerne diese Broschüre Euch zukommen lassen,aber ich habe nicht Eure Postanschrift. Bitte sendet mir,evtl.eine deutsche Postanschrift damit ich diese ungehefteten Blätter Euch zusenden kann. Diese Blätter sind geeignet auch kopiert und weltweit verteilt zu werden. Ihr werdet sehen, dass Ihr vor einer großen Aufgabe steht und dass alles noch weit ausgebaut werden kann. So bitte ich um Eure Adresse W.A. Sehr geehrte Frau Gisela Forster! Ich bin froh, dass Sie sich zur Priesterin haben weihen lassen und den langen Weg durchgestanden haben. Es muß ein Zeichen gesetzt werden für uns Frauen. Aber leider noch in anderen Glaubensgemeinschaften werden die Frauen noch unterdrückt, z.B. dürfen sie keinen Beruf erlernen... Da finde ich es schon gut, wenn sich Frauen zusammenschließen. Ich habe Sie in der Radiosendung SWR 1 Menschen/Leute gehört. Wünsche Ihnen viel Erfolg und Kraft. Mit freundlichen Grüßen G.M. Liebe Priesterinnen! Ich habe von Eurem mutigen Schritt gehört, Euch als Priesterinnen weihen zu lassen. Leider habe ich dann auch in der Zeitung gelesen, wie die Kirchenleitung darauf reagiert hat. Es sind Menschen, die Euch den Weg zum Priesterinnen-Dienst verbauen, Gott geht ganz gewiss an Eurer Seite und leidet mit, wie er das schon damals vor 2000 Jahren getan hat. Auch ich leide mit Euch. Wir müssen uns gemeinsam über enge Grenzen und Starrheiten hinwegsetzen und eine gute Portion List und Humor mögen dabei eine Hilfe sein. Falls ich Euch sonstwie unterstützen oder mich engagieren kann, so lasst es mich bitte wissen. Ich würde gerne zu einem Gottesdienst zu Euch kommen, offiziell oder inoffiziell, das ist für mich persönlich ohne Bedeutung. Silla B. Sehr geehrte Frau Forster, als ich in KIRCHE-IN, der österreichischen kirchenkritischen Zeitschrift, die Massregelung von Kardinal Ratzinger im Wortlaut las, habe ich ihm spontan einen Brief geschrieben. Vielleicht kann das eine Ermunterung für Sie sein in der spannungsvollen Zeit, die Sie eben durchmachen. Ihre Adresse bekam ich von Kirche-In. Ich darf Ihnen kurz näheres von mir mitteilen. Von der katholischen Kirche bin ich vor ca. 20 Jahren mit meiner Frau zur evangelischen Kirche übergetreten. Den Anstoß dazu gab die Maßregelung des Theologen Küng, den wir sehr schätzten, und auch der Unfehlbarkeitsanspruch des Papstes. Dabei bin ich wie auch meine Frau in der Katholischen Jugendbewegung aufgewachsen und wir waren auch in der Verbotszeit unter Hitler dort aktiv. Nach dem Krieg dann samt Kindern in der Friedensbewegung engagiert. Inzwischen sind wir alte Leute geworden (80 und 78), aber die Beschäftigung mit moderner Theologie hält uns munter. Nie haben wir bereut, die katholische Tradition aufgegeben zu haben, obwohl ich im Quickborn lange Jahre Liturgie sehr geschätzt habe. Sehr beeindruckt haben uns die Evolutions-Vorstellungen von Teilhard des Chardin. Da müssen einem ja viele dogmatische Aussagen der katholischen Kirche fragwürdig erscheinen. Seit Jahrzehnten sind wie auch Leser von PUBLIK-FORUM. Wenn es Ihnen nicht zu viel Mühe macht, würden wir gerne von Ihnen hören, wie Sie mit Ihrer neuen Funktion zurechtkommen. Freundlichen Gruß K. Keutler Schreiben zum "RUNDBRIEF" auf der NEWSLETTERSEITE Gesendet: Samstag, 31. August 2002 15:53 Dieser Rundbrief, liebe Frau Dr. Forster, ist hervorragend. Zum Inhalt
kann man nur applaudieren. Was ich damit andeuten will: Räume zum Feiern der Eucharistie finden
sich immer. Und wenn Ihr da Gottes-dienste anbietet, wird es nicht an
Gläubigen fehlen. Und Rom laßt Ihr einfach links liegen. Herr Ratzinger
ist kein Mann Gottes. Und schon gar nicht ein Diener Gottes, sondern nur
ein Knecht des Systems. Gesendet: Samstag, 31. August 2002 16:56 gratuliere zu dem wirklich einmaligen
rundbrief!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Initiative Konferenz Europäischer Theologinnen e.V. Kontakt: Christel Hildebrand Stellungnahme zur Frauenordination 23. August 2002 Mit Betroffenheit nehmen wir zur Kenntnis, dass die Kongregation für die Glaubenslehre noch immer den Ausschluß von den Sakramenten als Disziplinierungsmittel handhabt. Sie wendet es in diesem Fall an gegen Frauen, die seit Jahrzehnten in der römisch-katholischen Kirche haupt- und ehrenamtlich mitarbeiten, sich als Theologinnen bewährt und sogar weltweite Anerkennung erworben haben. Wir sehen in dieser Disziplinierungsmaßnahme eine Überreaktion, die eher Ohnmacht als geistliche Kompetenz anzeigt, anerkennen aber, wie ernst die Vatikanische Kirchenleitung diesen Vorgang nimmt: den gewagten und wohlbedachten, schwierigen Schritt zur Frauenordination. Die protestantischen Kirchen haben sich die Frauenordination nicht leicht gemacht. In einem mehr als 50jährigen Prozess sind unseres Erachtens theologisch-wissenschaftliche, kircheninstitutionelle und pastoralpraktische Einsichten und Erfahrungen hinreichend ausgetauscht und bedacht worden. Die Frauenordination hat sich in einer nunmehr 30jährigen pastoralen Praxis ordinierter Theologinnen im Protestantismus bewährt. Angesichts des gravierenden Priestermangels in der römisch-katholischen Kirche muß es den Gläubigen unverantwortlich erscheinen, wenn sich ihre Kirche entsprechenden Einsichen verschließt und Berufungen von Frauen zum Priesteramt nicht nur ignoriert, sondern abstraft. Es erscheint uns dringend geboten, das traditionelle, längst überholte Frauenbild und in Folge den Ausschluß der Frauen von den Weiheämtern in der gebotenen Wissenschaftlichkeit und in Verantwortung vor Gott zu überprüfen. Schon jetzt haben die mutigen Frauen unter persönlichen Opfern erreicht, dass dieses wichtige Thema weltweit neu diskutiert wird. Ihrer Kirche halten sie trotz allem die Treue. Dafür verdienen sie unseren Respekt: Wir bitten die verantwortlichen Bischöfe und die Kirchenleitung, diese Frauen und ihre Berufung zu würdigen. Für den Vorstand der Initiative IKETH Christel Hildebrand Godlind Bigalke Katholische Frauenbewegung Großraming, den 16.8.2002 Liebe Frau Christine Mayr-Lumetzberger! Wir Frauen aus Großraming bewundern euren Mut. Mit freundlichen Grüßen Maria T. (Anmerk.d.Red.: Das Schreiben liegt der Virtuellen Dioezese im Original vor. Auf dem Dokument sind alle Namen ausgeschrieben) Sending you this mail in support of your very good work. Fastighetsbolaget Duvkullen HB Michael Cocozza www.duvkullen.nu An die Rechtsanwälte, wie ich aus der Presse entnehme, hat die Kongregation (Kardinal Ratzinger) den Einspruch gegen das DEKRET DER EXKOMMUNIKATION von Frau Dr. Forster nicht beantwortet. Ich würde dieses Schweigen Roms so auslegen, dass die Exkommunikation damit hinfällig geworden ist. Ob diese Auffassung juristisch haltbar ist, bitte ich Sie zu beurteilen. Damit erhebt sich die Frage, wer kann nun verbindlich sagen, ob Frau Dr. Forster nicht exkommuniziert ist: a) ein Kirchengericht, das als übergeordnete Instanz über der
Glaubenskongregation entscheiden könnte? Mit freundlichen Grüßen F. W. (Name und Adresse sind der Redaktion bekannt) Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Weitere Solidaritätserklärungen können an unser Organisationsbüro: Die Menge der Solidaritätserklärungen, die uns täglich erreichen, sprengt jedoch den Rahmen dieser Virtuellen Dioezese, wir drucken die Solidaritätserklärungen deshalb vorerst nicht mehr in der Virtuellen Dioezese ab, sondern sammeln sie in unserem Archiv. |